Was kostet eine Nanny in der Schweiz? Stundenlohn und Monatsbudget
Der Stundenlohn ist nur ein Teil der Kosten. Rechenbeispiele zeigen, wie Sie Lohn, Sozialabgaben und weitere Arbeitgeberkosten zu einem Monatsbudget zusammenführen.
Redaktion Zürich Gold Coast Nannies

Ihr Budget, Ihre Zahlen
Nanny-Kosten berechnen und Kita-Angebot vergleichen
Ändern Sie Stunden und Bruttolohn. Ein Kita-Angebot können Sie als monatlichen Gesamtbetrag für Ihre Familie ergänzen. Keine Anmeldung und keine Kontaktangaben nötig.
- Monatlicher Bruttolohn
- CHF 3'640.00
- Arbeitgeberanteil AHV/IV/EO
- CHF 192.92
- Arbeitgeberanteil ALV
- CHF 40.04
- Bekannter Teilbetrag pro Monat
- CHF 3'872.96
Weitere Kosten sind noch offen. Ergänzen Sie FAK, Verwaltung, Unfallversicherung und gegebenenfalls BVG sowie weitere vereinbarte Kosten.
Für einen Vergleich brauchen Sie die zusätzlichen Arbeitgeberkosten und den tatsächlichen Kita-Gesamtbetrag für dieselben Betreuungszeiten.
Die Kita-Zahl muss Ihre bestätigten Beiträge nach allfälligen Subventionen und alle benötigten Plätze abdecken. Zuschüsse werden hier nicht berechnet. Einmalige Vermittlungsgebühren, zusätzliche 13. Löhne und Sonderzuschläge müssen Sie separat einplanen.
Annahmen und Quellen zur BudgetplanungDie kurze Antwort
Die Kosten einer Nanny in der Schweiz bestehen nicht nur aus dem Bruttolohn. Familien müssen zusätzlich Arbeitgeberbeiträge, Familienausgleichskasse, Verwaltung, Unfallversicherung und je nach Jahreslohn berufliche Vorsorge einplanen. Einen einheitlichen Schweizer Nanny-Stundenlohn gibt es nicht. Rechnen Sie deshalb mit Ihrem vereinbarten Lohn und weisen Sie jede weitere Kostenposition separat aus.
Eine Zahl pro Stunde beantwortet die Budgetfrage nur teilweise. Entscheidend sind das regelmässige Pensum, der vereinbarte Bruttolohn, bezahlte Abwesenheiten und die Arbeitgeberpflichten, die aus einer privaten Anstellung entstehen.
Dieser Leitfaden zeigt eine überprüfbare Planung für 2026. Die Beispiele verwenden ausdrücklich angenommene Löhne und sind weder Marktpreise noch Lohnempfehlungen. Für eine konkrete Lohnabrechnung müssen Alter, Vertrag, Wohnkanton, Versicherer und Aufenthaltsstatus der Nanny berücksichtigt werden.
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Wir trennen gesicherte 2026er Werte aus offiziellen Quellen von familien- und vertragsabhängigen Kosten. Dadurch bleibt sichtbar, was bereits berechenbar ist und welche Offerten noch fehlen.
- Arbeitsumfang: Regelmässige Wochenstunden werden mit 52 Wochen auf einen Monatswert verteilt. Zusätzliche Einsätze werden nicht stillschweigend eingerechnet.
- Lohnbasis: Das Beispiel startet mit einem frei gewählten Bruttolohn. Es behauptet keinen Marktlohn und keinen gesetzlichen Mindestlohn.
- Pflichtkosten: AHV/IV/EO, ALV, Unfallversicherung und eine mögliche BVG-Pflicht werden als eigene Positionen behandelt.
- Offene Beträge: Variable Beiträge und Prämien bleiben offen, bis die zuständige Kasse, Versicherung oder Vorsorgeeinrichtung sie bestätigt.
Welchen Stundenlohn sollten Sie einsetzen?
Als einzelner veröffentlichter Orientierungspunkt nennt Mary Poppins Zürich am 29. September 2026 für Teil- und Vollzeitnannys einen Einstieg ab CHF 30 pro Stunde, abhängig von Erfahrung und Qualifikation. Das ist eine Anbieterangabe, kein Schweizer Durchschnitt und kein gesetzlicher Mindestlohn.
Holen Sie für Ihre Rolle konkrete Lohnvorstellungen ein. Klären Sie dabei ausdrücklich brutto oder netto, Ferienlohn, bezahlte Übergaben, Zusatzaufgaben und allfälligen 13. Monatslohn. Erst vergleichbare Grundlagen machen zwei Angebote vergleichbar. Ein niedrigerer Stundenbetrag kann bei zusätzlichen bezahlten Stunden trotzdem zum höheren Monatsbudget führen.
Quellen zu diesem Abschnitt: Agentur Mary Poppins Zürich
Vom Stundenlohn zum Monatsbruttolohn
Bei einem gleichbleibenden Pensum lautet die Planungsformel: Stundenlohn mal Wochenstunden mal 52, geteilt durch 12. Das ergibt einen durchschnittlichen Monatsbruttolohn über das ganze Jahr. Ein Monatslohnmodell vermeidet, dass Schulferien oder unterschiedlich lange Monate das Familienbudget überraschend verschieben.
Beispielannahme, keine Marktrate: CHF 35 brutto pro Stunde bei 24 Stunden pro Woche ergeben CHF 3'640 Monatsbruttolohn. Die Rechnung lautet 35 × 24 × 52 ÷ 12. In diesem annualisierten Monatslohnmodell sind bezahlte Ferien innerhalb der 52 Wochen berücksichtigt. Der Vertrag muss zusätzliche Stunden, Ferienbezug und einen allfälligen 13. Monatslohn eindeutig regeln. Bei echtem Stundenlohn ist die Ferienlohnbehandlung separat korrekt auszugestalten.
| Grösse | Im Beispiel | Vor Vertragsabschluss klären |
|---|---|---|
| Bruttostundenlohn | CHF 35, frei angenommen | Tatsächlicher vereinbarter Lohn |
| Regelmässige Zeit | 24 Stunden pro Woche | Bezahlte Arbeitszeit, Übergaben und Fahrten |
| Monatsbruttolohn | CHF 3'640 | Monats- oder Stundenlohnmodell |
| Zusatzstunden | Nicht enthalten | Freigabe, Erfassung und Vergütung |
Unfallversicherung und berufliche Vorsorge einplanen
Eine angestellte Nanny braucht eine obligatorische Unfallversicherung. Bei weniger als acht Stunden pro Woche beim gleichen Arbeitgeber deckt sie Berufsunfälle und Berufskrankheiten. Ab mindestens acht Stunden kommt gemäss dem spezifischen AHV-Merkblatt für Hausdienstarbeit die Nichtberufsunfalldeckung hinzu. Die Prämie für Berufsunfälle trägt der Arbeitgeber; die Prämie für Nichtberufsunfälle darf grundsätzlich der Arbeitnehmerin belastet werden, sofern keine günstigere Vereinbarung gilt.
Verdient eine Arbeitnehmerin 2026 mehr als CHF 22'680 pro Jahr, kann die obligatorische berufliche Vorsorge greifen, sofern keine Ausnahme gilt. Die tatsächlichen Arbeitgeberkosten lassen sich nicht mit einem universellen Prozentsatz seriös angeben. Alter, versicherter Lohn und Vorsorgeplan beeinflussen die Beiträge. Holen Sie deshalb eine Offerte ein, bevor Sie das Budget abschliessen.
| Position | 2026 planbar | Noch zu beschaffen |
|---|---|---|
| AHV/IV/EO Arbeitgeber | 5,3 Prozent | Abrechnung der Ausgleichskasse |
| ALV Arbeitgeber | 1,1 Prozent bis CHF 148'200 | Abrechnung der Ausgleichskasse |
| FAK und Verwaltung | Pflicht kann bestehen | Kassenspezifischer Satz |
| Berufsunfall | Versicherung obligatorisch | Prämie des Versicherers |
| BVG | Bei mehr als CHF 22'680, Ausnahmen möglich | Vorsorgeplan und Beitrag |
| Nichtberufsunfall | Ab mindestens 8 Wochenstunden | Prämie und vertragliche Tragung |
Quellen zu diesem Abschnitt: Informationsstelle AHV/IV · Bundesamt für Sozialversicherungen
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Ihre E-Mail wird zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet. Keine automatische Newsletter-Anmeldung.Warum es keinen pauschalen Nanny-Mindestlohn gibt
Der eidgenössische Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft setzt Mindestlöhne für bestimmte Hauswirtschaftsrollen. Sein Geltungsbereich schliesst jedoch Personen aus, die hauptsächlich für Kinderbetreuung zuständig sind. Deshalb darf dessen Lohntabelle nicht automatisch auf jede Nanny übertragen werden.
Bei einer gemischten Rolle mit Kinderbetreuung und umfangreichen Haushaltsaufgaben entscheidet nicht allein die Stellenbezeichnung. Dokumentieren Sie die tatsächlichen Hauptaufgaben und prüfen Sie kantonale Regeln sowie den konkreten Vertrag. Ein marktgerechter, qualifikationsbezogener Lohn bleibt eine Verhandlung, auch wenn kein bestimmter bundesrechtlicher Mindestansatz greift.
Quellen zu diesem Abschnitt: SECO
Naturallohn und Quellensteuer richtig einordnen
Bei einer Live-in-Nanny können Unterkunft und Verpflegung Teil des Bruttolohns sein. Das AHV-Merkblatt bewertet 2026 Unterkunft mit CHF 345 pro Monat und volle Verpflegung plus Unterkunft mit CHF 990. Das sind Werte für die Beitragsabrechnung, keine Aussage über Marktmiete oder tatsächliche Haushaltskosten. Die Leistungen und ein allfälliger Abzug gehören ausdrücklich in den Vertrag.
Bei quellensteuerpflichtigen Angestellten zieht der Arbeitgeber die Steuer vom Lohn ab und überweist sie. In Zürich hängt der Tarif unter anderem von Bruttoeinkommen, Zivilstand, Kindern und Konfession ab. Quellensteuer ist daher keine pauschale Arbeitgeberkostenposition und darf nicht anhand der Nationalität geschätzt werden.
Quellen zu diesem Abschnitt: Informationsstelle AHV/IV · Kanton Zürich
Das vollständige Familienbudget fertigstellen
Beginnen Sie mit Monatsbruttolohn und den bekannten Arbeitgeberanteilen. Ergänzen Sie danach schriftliche Beträge für FAK und Verwaltung, Berufsunfallversicherung sowie gegebenenfalls BVG. Planen Sie zusätzlich vertragliche Kosten wie Fahrspesen, ÖV-Abonnemente, Mahlzeiten während Einsätzen, Weiterbildungen oder bezahlte Bereitschaft nur dann ein, wenn sie zur Rolle gehören.
Für die Beispielannahme sind CHF 3'872.96 pro Monat lediglich Bruttolohn plus 6,4 Prozent bekannte Arbeitgeberbeiträge. Eine seriöse Gesamtsumme entsteht erst nach den fehlenden Offerten. Im Betreuungsprofil können Sie Pensum, Tage und Planungsbudget gemeinsam festhalten, bevor Sie eine optionale Anfrage senden.
- Arbeitsplan und bezahlte Zeit festlegen.
- Bruttolohn und Lohnmodell schriftlich vereinbaren.
- Ausgleichskasse, Unfallversicherer und gegebenenfalls Vorsorgeeinrichtung anfragen.
- Variable Auslagen und Vertretungskosten als eigene Budgetzeilen führen.
- Budget bei Pensums-, Lohn- oder Statusänderungen neu prüfen.
- Nanny oder Kita: Kosten für denselben Betreuungsbedarf vergleichen
- Eine Teilzeit-Nanny mit verlässlichen Wochenzeiten organisieren
Quellen zu diesem Abschnitt: Informationsstelle AHV/IV · Informationsstelle AHV/IV · Bundesamt für Sozialversicherungen
Häufige Fragen
Was kostet eine Nanny pro Monat in der Schweiz?
Das hängt von vereinbartem Bruttolohn und Pensum ab. Rechnen Sie den Monatsbruttolohn mit Stundenlohn × Wochenstunden × 52 ÷ 12 und ergänzen Sie Arbeitgeberbeiträge, FAK, Verwaltung, Unfallversicherung und gegebenenfalls BVG. Eine einzige landesweite Monatszahl wäre ohne diese Angaben irreführend.
Welche Arbeitgeberbeiträge gelten 2026?
Für die Planung können 5,3 Prozent AHV/IV/EO und 1,1 Prozent ALV bis CHF 148'200 Jahreslohn angesetzt werden. Dazu kommen variable Kosten, insbesondere FAK, Verwaltung, Berufsunfallversicherung und gegebenenfalls berufliche Vorsorge.
Gilt der Mindestlohn für Hauswirtschaft für jede Nanny?
Nein. Der eidgenössische NAV Hauswirtschaft 2026 schliesst Personen aus, die hauptsächlich Kinder betreuen. Bei gemischten Aufgaben müssen die tatsächliche Haupttätigkeit, kantonale Regeln und der Vertrag geprüft werden.
Muss eine Familie ihre Nanny gegen Unfall versichern?
Ja. Berufsunfälle und Berufskrankheiten sind obligatorisch versichert. Ab mindestens acht Wochenstunden beim gleichen Haushalt kommt nach dem Hausdienst-Merkblatt die Nichtberufsunfalldeckung hinzu.
Wann braucht eine Nanny eine Pensionskasse?
Das BVG-Obligatorium kann 2026 bei einem Jahreslohn von mehr als CHF 22'680 greifen. Es bestehen Ausnahmen, und die Beitragshöhe hängt vom Vorsorgeplan und persönlichen Faktoren ab; deshalb ist eine individuelle Prüfung nötig.
Ihr nächster Schritt
Ein belastbares Nanny-Budget zeigt nicht nur eine attraktive Stundenrate, sondern jede bekannte und noch offene Kostenzeile. Legen Sie zuerst Stunden, Aufgaben und einen angenommenen Bruttolohn fest. Ergänzen Sie danach die offiziellen Abrechnungen und Offerten. So wird aus einer groben Zahl eine Entscheidungsgrundlage für eine langfristige private Betreuung.
Quellen und Einordnung
Redaktionelle Orientierung von Zürich Gold Coast Nannies. Die verlinkten Originalquellen bestimmen ihren jeweiligen Geltungsbereich. Individuelle Arbeitsverhältnisse müssen separat geprüft werden.
- Pflichten der Hausdienstarbeitgebenden, Merkblatt 2.06Informationsstelle AHV/IV · 2026-09-20
- Lohnbeiträge an AHV, IV und EO, Merkblatt 2.01Informationsstelle AHV/IV · 2026-09-20
- Die Altersvorsorge in der beruflichen VorsorgeBundesamt für Sozialversicherungen · 2026-09-20
- Quellensteuerpflichtige PersonenKanton Zürich · 2026-09-20
- Veröffentlichte Nanny-Lohnangabe ZürichAgentur Mary Poppins Zürich · 2026-09-29



Welche Sozialabgaben zum Nanny-Lohn kommen
Private Haushalte, die Hausdienstpersonal in Geld oder Naturallohn bezahlen, müssen grundsätzlich Sozialversicherungsbeiträge abrechnen. Die Anmeldung erfolgt bei der kantonalen Ausgleichskasse am Ort des Haushalts. Für kleine oder kurzfristige Arbeitsverhältnisse kann das vereinfachte Abrechnungsverfahren infrage kommen.
2026 beträgt der Arbeitgeberanteil an AHV/IV/EO 5,3 Prozent. Der Arbeitgeberanteil an der Arbeitslosenversicherung beträgt 1,1 Prozent bis zum versicherten Jahreslohn von CHF 148'200. Im Beispiel sind das zusammen CHF 232.96 pro Monat. Damit steigt der bekannte Teilbetrag auf CHF 3'872.96. Das ist noch nicht das vollständige Arbeitgeberbudget.
Quellen zu diesem Abschnitt: Informationsstelle AHV/IV · Informationsstelle AHV/IV